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	<title>Persönliches &#8211; Katherina Polig</title>
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	<description>Teilhabe durch Sprache &#124; Übersetzungen, Dolmetschen und gendersensible Unternehmenskommunikation</description>
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		<title>Jahresrückblick 2023: DeepL auf dem Vormarsch</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katherina Polig]]></dc:creator>
		<pubDate>Wed, 27 Dec 2023 20:38:39 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Persönliches]]></category>
		<category><![CDATA[Rückblicke]]></category>
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					<description><![CDATA["2023 – das Jahr der KI" fasst Netzökonom Holger Schmidt die letzten zwölf Monate zusammen. Auch beim Übersetzen und Dolmetschen gab es in diesem Jahr ein beherrschendes Thema: künstliche Intelligenz und wie sie unseren Alltag als Übersetzerinnen und in der Dolmetschkabine verändern wird.&#160;Auch ich habe mich 2023 viele Stunden mit KI beschäftigt und bin – [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>"2023 – das Jahr der KI" fasst Netzökonom <a href="https://www.faz.net/pro/d-economy/das-jahr-der-ki-19396724.html" target="_blank" class="" style="outline: none;">Holger Schmidt</a> die letzten zwölf Monate zusammen. Auch beim Übersetzen und Dolmetschen gab es in diesem Jahr <em>ein </em>beherrschendes Thema: künstliche Intelligenz und wie sie unseren Alltag als Übersetzerinnen und in der Dolmetschkabine verändern wird.</p><p>Auch ich habe mich 2023 viele Stunden mit KI beschäftigt und bin <span lang="de">–</span> der Nachfrage von Bestands- und Neukunden folgend <span lang="de">–</span> in die maschinelle Übersetzung eingestiegen. Ich habe mir neue Tools und Arbeitsweisen (<a href="https://phrase.com/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Phrase</a>, <a href="https://www.deepl.com/en/translator" target="_blank" class="" style="outline: none;">DeepL</a>, organisationsinterne Engines, Nachbearbeitung maschinell erstellter Übersetzungen) angeschaut und vieles getestet. Zwar hatte ich auch in den vergangenen Jahren immer wieder Machine Translation (MT) ausprobiert, doch in den Ergebnissen sah ich lange keinen wirklichen Nutzen. Der Nachbearbeitungsaufwand war einfach zu groß. Das hat sich 2023 geändert. Zwar ist vieles, was DeepL, <a href="https://www.copy.ai/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Copy.AI</a> und Co. produzieren, für die professionelle Übersetzung weiterhin unbrauchbar und/oder muss umfassend überarbeitet werden, bei manchen Textsorten sorgt die KI aber doch für eine gewisse Arbeitserleichterung. Der Vorteil: schnellere Lieferung und teilweise geringere Kosten – ein großer Vorteil beispielsweise für Privatkundinnen, die etwa <a href="https://katherinapolig.de/beglaubigte-uebersetzungen-berlin/" target="_blank" class="" style="outline: none;">beglaubigte Übersetzungen</a> ganzer Handbücher vorlegen müssen, um ihre Bildungsabschlüsse anerkennen zu lassen. Die freudige Rückmeldung einer Kundin, der genau das passierte:</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-18c87cc49af" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1502" alt="Testimonial beglaubigte Übersetzung" data-id="1502" width="649" data-init-width="660" height="245" data-init-height="249" title="Testimonial beglaubigte Übersetzung" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Testimonial-Ruth-F-1.jpg" data-width="649" data-height="245" style="aspect-ratio: auto 660 / 249;" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Testimonial-Ruth-F-1.jpg 660w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Testimonial-Ruth-F-1-300x113.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 649px) 100vw, 649px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Maschinelle Übersetzungssysteme kommen allerdings nur bei Dokumenten in Frage, die bedenkenlos an eine Übersetzungsmaschine (in den USA) geschickt werden können. <strong>Bei vertraulichen Texten ist die maschinelle Übersetzung mit herkömmlichen Übersetzungs-Engines bislang weiterhin tabu, genauso wie bei stilistisch anspruchsvollen Texten, die mit Fingerspitzengefühl und Wissen über Betrieb, Branche und Kultur übersetzt werden wollen</strong>.</p><p>Dass richtig gute Texte nicht von Maschinen produziert werden (egal in welcher Sprache) scheint nach dem Getöse um <a href="https://chat.openai.com/auth/login" target="_blank" class="" style="outline: none;">ChatGPT</a> auch bei Unternehmen angekommen zu sein, die Übersetzungen einkaufen. Mein Eindruck ist, dass Auftraggeber inzwischen sehr gezielt entscheiden, ob ein Text professionell (von einem Menschen) oder per Maschine übersetzt werden soll.</p><p>Diese E-Mail einer langjährigen Kundin brachte mich in diesem Jahr zum Lachen <span lang="de">–</span> und inspirierte mich zum Titel meines Jahresrückblicks 2023:</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-18c87ec342b"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1503" alt="Anfrage professionelle Übersetzung" data-id="1503" width="601" data-init-width="601" height="272" data-init-height="272" title="E-Mail Katherina-Qualität" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/E-Mail-Katherina-Qualitaet.jpg" data-width="601" data-height="272" style="aspect-ratio: auto 601 / 272;" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/E-Mail-Katherina-Qualitaet.jpg 601w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/E-Mail-Katherina-Qualitaet-300x136.jpg 300w" sizes="auto, (max-width: 601px) 100vw, 601px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Mein persönliches <strong>Fazit zur Umwälzung der Übersetzungsbranche durch KI</strong> fällt bei allen Bedenken und auch persönlichen Sorgen, die ich mir in diesem Jahr gemacht habe, dennoch positiv aus: Das Aufgabenspektrum hat sich erweitert und die Aufträge, die in die professionelle Übersetzung gehen, sind anspruchsvoller und damit interessanter – sowohl in der Bearbeitung als auch in der Zusammenarbeit mit den Kunden, die meine Expertise plötzlich ganz anders wertschätzen.<br></p><h3 class=""><br>Übersetzungshighlights 2023</h3><p>Mit meinem bewährten Team aus englischen Muttersprachler*innen durfte ich in diesem Jahr wieder zahlreiche Übersetzungs- und Lektoratsprojekte in der Sprachkombination Deutsch-Englisch begleiten. Mit der überraschenden Schließung der <a href="https://www.alfred-herrhausen-gesellschaft.de/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Alfred Herrhausen Gesellschaft</a> ging ein langjähriger Kunde verloren, es kamen aber auch spannende Neukunden dazu. Was sie alle gemeinsam haben: Sie suchen kein klassisches Übersetzungsbüro, sondern eine flexible Partnerin für alles Sprachliche, die je nach Projekt auch mal direkt auf Englisch textet, maschinell übersetzte Inhalte überarbeitet (sogenanntes Post Editing) oder bei der blitzschnellen KI-gestützten Produktion mehrsprachiger Videos unterstützt.<br></p><p>Ein persönliches Highlight bei den Übersetzungen ins Deutsche war für mich 2023 die ganz klassische <strong>Übersetzung der großen Integrationsstudie der OECD</strong>
<a href="https://www.oecd.org/publications/indikatoren-der-integration-von-zugewanderten-2d9e59a2-de.htm" target="_blank" class="" style="outline: none;">Settling In – Indikatoren der Integration von Zugewanderten 2023</a>, die neben Englisch und Französisch im Oktober 2023 schließlich auch auf Deutsch erschien, geschlechtergerecht formuliert und ganz ohne KI bearbeitet.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_lifted_style1" data-css="tve-u-18c8bae3926" style=""><span class="tve_image_frame"><a href="https://www.oecd.org/publications/indikatoren-der-integration-von-zugewanderten-2d9e59a2-de.htm" target="_blank"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1507" alt="Cover Übersetzung Settling In 2023" data-id="1507" width="217" data-init-width="1654" height="308" data-init-height="2339" title="Settling In 2023_DE" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Settling-In-2023_DE.png" data-width="217" data-height="308" data-css="tve-u-18c8bae573e" style="aspect-ratio: auto 1654 / 2339;" data-link-wrap="true" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Settling-In-2023_DE.png 1654w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Settling-In-2023_DE-212x300.png 212w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Settling-In-2023_DE-724x1024.png 724w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Settling-In-2023_DE-768x1086.png 768w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Settling-In-2023_DE-1086x1536.png 1086w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Settling-In-2023_DE-1448x2048.png 1448w" sizes="auto, (max-width: 217px) 100vw, 217px" /></a></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Dolmetschhighlights 2023</h3><p>Beim Dolmetschen gab es wieder einen bunten Strauß an Einsätzen, von Fachkonferenzen mit Simultanverdolmetschung in Berlin über interaktive Workshops mit mobilem Dolmetschequipment (PFA) in München bis hin zu Einsätzen als <a href="https://katherinapolig.de/3-gruende-warum-ich-das-gerichtsdolmetschen-liebe/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Gerichtsdolmetscherin</a>. Ein Highlight war in diesem Jahr ein mehrtägiger <strong>Simultaneinsatz in Göteborg</strong>. Hier gab es alles, was das Dolmetscherinnenherz begehrt: spannende Vorträge, einwandfreie Tontechnik und ein tolles Team (plus die eine oder andere Zimtschnecke<img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f60b.png" alt="😋" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" />).</p></div><div class="thrv_wrapper thrv-columns" style="--tcb-col-el-width: 648.783;"><div class="tcb-flex-row v-2 tcb--cols--2"><div class="tcb-flex-col"><div class="tcb-col" data-css="tve-u-18c8bebeaa7"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_polaroid tve-image-caption-below" data-css="tve-u-18c8be88107" style=""><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1508" alt="Dolmetschen in Göteborg" data-id="1508" width="265" data-init-width="2048" height="265" data-init-height="2048" title="Göteborg" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg.jpeg" data-width="265" data-height="265" style="aspect-ratio: auto 2048 / 2048;" data-css="tve-u-18c8be8fece" mt-d="-2.25" ml-d="0" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg.jpeg 2048w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-300x300.jpeg 300w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-1024x1024.jpeg 1024w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-150x150.jpeg 150w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-768x768.jpeg 768w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-1536x1536.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Göteborger Hafen in der Abenddämmerung</p></div></div></div><div class="tcb-flex-col" data-css="tve-u-18c8bf071ce" style=""><div class="tcb-col"><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_polaroid" data-css="tve-u-18c8bea6779"><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image tcb-moved-image wp-image-1510" alt="Unterwegs als Dolmetscherin" data-id="1510" width="265" data-init-width="2048" height="199" data-init-height="1536" title="Unterwegs als Dolmetscherin" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-Hotel.jpeg" data-width="265" data-height="199" style="aspect-ratio: auto 2048 / 1536;" mt-d="0" ml-d="-2.0500000000000114" data-css="tve-u-18c8beabc03" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-Hotel.jpeg 2048w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-Hotel-300x225.jpeg 300w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-Hotel-1024x768.jpeg 1024w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-Hotel-768x576.jpeg 768w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Goeteborg-Hotel-1536x1152.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 265px) 100vw, 265px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Bereit für die Rückreise nach Berlin</p></div></div></div></div></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class="">Beratung zu gendersensibler Sprache 2023</h3><p>Steigende Preise, weiterhin Krieg in der Ukraine und Aufflammen des Nahostkonflikts: 2023 wurde die Debatte ums Gendern von drängenderen Themen überlagert. Trotzdem hat sich im Laufe des Jahres viel getan und zahlreiche Unternehmen und Verbände sind in ihrer Kommunikation geschlechtersensibler geworden. So durfte ich den Berliner Traditionsbetrieb <a href="https://brillenkammer.de/" target="_blank" class="" style="outline: none;">BRILLENkammer</a> beispielsweise beim Relaunch der Website begleiten und mit meinem Team die englischen Texte dafür liefern.</p><p>Doch auch jenseits der professionellen Unternehmenskommunikation ist das Interesse an geschlechtergerechte(re)n Formulierungen weiter groß. <strong>Meine beiden <a href="https://katherinapolig.de/gendern-von-sehr-geehrte-damen-und-herren/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Blog-Artikel zum Gendern von "Sehr geehrte Damen und Herren"</a> und <a href="https://katherinapolig.de/kollegen-gendern/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Gendern von "Kollegen"</a> wurden in diesem Jahr insgesamt rund 66.000 Mal aufgerufen</strong>. Neben kritischen Mails durfte ich in diesem Jahr sogar mehrere freundliche Kommentare dazu einfahren.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption img_style_lifted_style2" data-css="tve-u-18c8c16489f" style=""><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1514" alt="" data-id="1514" width="542" data-init-width="806" height="243" data-init-height="362" title="Kommentar Gendern" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Kommentar-Gendern.png" data-width="542" data-height="243" data-css="tve-u-18c8c16fa42" style="aspect-ratio: auto 806 / 362;" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Kommentar-Gendern.png 806w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Kommentar-Gendern-300x135.png 300w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Kommentar-Gendern-768x345.png 768w" sizes="auto, (max-width: 542px) 100vw, 542px" /></span></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Da sich seit Erstellung meines <a href="https://katherinapolig.de/infoguide-gendern/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Infoguides Gendern</a> 2021 doch viel verändert hat, habe ich Ende des Jahres auch mit der Überarbeitung des Infoguides bzw. mit der Konzeption eines Updates zu gendersensibler Sprache angefangen. Themen- und Formatwünsche interessieren mich natürlich sehr und dürfen gerne in die Kommentare unten geschrieben werden.</p><p><br></p><h3 class="">Was 2023 sonst noch los war</h3><p>Eine schöne Veränderung in diesem Jahr war mein Einzug ins Gemeinschaftsbüro <a href="https://www.foxeys.de/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Foxeys</a> in Berlin-Zehlendorf. Hier teile ich meine dolmetschfreien Arbeitstage mit anderen Selbständigen aus unterschiedlichen Branchen oder hole mir neue Ideen bei einer Runde um den See.</p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-18c93721f50"><span class="tve_image_frame"><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1518" alt="" data-id="1518" width="604" data-init-width="1600" height="451" data-init-height="1196" title="Krumme Lanke 1" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Krumme-Lanke-1.jpeg" data-width="604" data-height="451" style="aspect-ratio: auto 1600 / 1196;" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Krumme-Lanke-1.jpeg 1600w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Krumme-Lanke-1-300x224.jpeg 300w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Krumme-Lanke-1-1024x765.jpeg 1024w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Krumme-Lanke-1-768x574.jpeg 768w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/Krumme-Lanke-1-1536x1148.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Krumme Lanke in Berlin – einmal Kopf freimachen, bitte!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Dann wurde meine Website gehackt, was ich dank des tollen Supports von <a href="https://all-inkl.com/" target="_blank" class="" style="outline: none;">All-Inkl</a> zum Glück relativ schnell wieder lösen konnte. Außerdem war es schön, nach der langen Veranstaltungspause durch Corona wieder mehr Fortbildungen und Netzwerktreffen in Präsenz zu besuchen, angefangen von der Jahresmitgliederversammlung des <a href="https://vkd.bdue.de/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Verbands der Konferenzdolmetscher</a> im Januar über den <a href="https://www.berlin.de/unternehmerinnentag/unternehmerinnentag-2023/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Berliner Unternehmerinnentag 2023</a>, auf dem in diesem Jahr u. a. <a href="https://www.ethikrat.org/mitglieder/alena-buyx/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Prof. Alena Buyx</a> über KI und Natascha Wegelin alias <a href="https://madamemoneypenny.de/" target="_blank">Madame Moneypenny</a> über Finanzen referierten, bis hin zum Mitgliedertreffen des <a href="https://bb.bdue.de/" target="_blank" class="" style="outline: none;">BDÜ-Landesverbands Berlin</a> im November.<br></p></div><div class="thrv_wrapper tve_image_caption" data-css="tve-u-18cac0bee6c"><span class="tve_image_frame" style=""><img decoding="async" class="tve_image wp-image-1521 tcb-moved-image" alt="" data-id="1521" width="604" data-init-width="2048" height="604" data-init-height="2048" title="WhatsApp Image 2023-12-21 at 12.41.07" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-21-at-12.41.07.jpeg" data-width="604" data-height="604" style="aspect-ratio: auto 2048 / 2048;" mt-d="-152" ml-d="0" data-css="tve-u-18cac0c01e7" center-v-d="false" loading="lazy" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-21-at-12.41.07.jpeg 2048w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-21-at-12.41.07-300x300.jpeg 300w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-21-at-12.41.07-1024x1024.jpeg 1024w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-21-at-12.41.07-150x150.jpeg 150w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-21-at-12.41.07-768x768.jpeg 768w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2023/12/WhatsApp-Image-2023-12-21-at-12.41.07-1536x1536.jpeg 1536w" sizes="auto, (max-width: 604px) 100vw, 604px" /></span><p class="thrv_wrapper thrv-inline-text wp-caption-text">Im ehrenamtlichen Einsatz auf der VKD-Jahresmitgliederversammlung 2023</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><h3 class=""><br></h3><h3 class="">Meine Ziele 2024</h3><ul class=""><li>mehr dolmetschen, sowohl auf dem freien Konferenzmarkt als auch bei Berliner Gerichten und Notaren<br></li><li>das Update zu professionellem Gendern fertigstellen und als Masterclass und Workshop zu meinen <a href="https://katherinapolig.de/aktuelle-angebote/" target="_blank">aktuellen Angeboten</a> hinzufügen<br></li><li>endlich die Fortbildung der <a href="https://www.berliner-journalisten-schule.de/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Berliner Journalistenschule</a> zum <a href="https://www.berliner-journalisten-schule.de/seminare/ueberschrift-bildunterschrift/" target="_blank" class="" style="outline: none;">Texten von Überschriften, Bildunterschriften und Teasern</a> besuchen<br></li><li>meine Konsekutivtechnik verfeinern<br></li><li>meine Themenideenliste Monat für Monat verbloggen<br></li><li>mich weiterhin und noch intensiver mit KI für die Übersetzungs- und Dolmetschbranche beschäftigen</li></ul><p><br></p></div><div class="tcb_flag" style="display: none"></div>
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		<title>Geschenkideen rund um Sprache</title>
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		<pubDate>Mon, 28 Nov 2022 13:58:56 +0000</pubDate>
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					<description><![CDATA[Sie möchten jemanden beschenken, der sich für Sprache interessiert? Vielleicht die Kollegin, die immer fleißig an ihrem Englisch feilt, oder einen Sprachliebhaber aus Ihrer Familie? Dann haben Sie Glück! Sprachbegeisterte (zu denen nicht nur Lektoren, Texterinnen und Übersetzer gehören, sondern häufig auch Anwälte und alle, die „irgendwas mit Medien“ machen ;-)) sind nämlich sehr leicht [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p>Sie möchten <strong>jemanden beschenken, der sich für Sprache interessiert</strong>? Vielleicht die Kollegin, die immer fleißig an ihrem Englisch feilt, oder einen Sprachliebhaber aus Ihrer Familie? Dann haben Sie Glück! Sprachbegeisterte (zu denen nicht nur Lektoren, Texterinnen und Übersetzer gehören, sondern häufig auch Anwälte und alle, die „irgendwas mit Medien“ machen ;-)) sind nämlich <strong>sehr leicht zu beschenken</strong>. Es gibt wunderbare Bücher zu Sprache und Kultur, aber auch Spiele und andere Dinge, mit denen man Sprachbegeisterten eine Freude machen kann.</p><p>Hier finden Sie einige Ideen aus meinem eigenen Bücherregal:</p><h1 class="">Geschenkideen für Sprachinteressierte</h1><p><br></p><h2 class="">1. <em>Sprache und Sein</em> von Kübra Gümüşay</h2><p>„Was war zuerst da: unsere Sprache oder unsere Wahrnehmung?“ – eine spannende Eröffnungsfrage, die mich als Sprachbegeisterte sofort anspricht. Und offenbar nicht nur mich, denn <em>Sprache und Sein</em> ist inzwischen ein SPIEGEL-Bestseller, der auch im Ausland auf großes Interesse gestoßen ist. Die Autorin beschreibt, <strong>wie Sprache unser Denken prägt</strong> und wie wir es schaffen, respektvoll und ohne Angst vor Fehlern miteinander zu sprechen. Wer sich zwischen mehreren Sprach- und Kulturkreisen bewegt, egal ob beruflich oder privat, wird das Buch verschlingen – da bin ich mir sicher. Ich selbst habe das Hardcover, das mit dem tollen Design ein sehr schönes Geschenk macht, wie ich finde.</p><p>Erhältlich bei <a href="https://tidd.ly/3nLqHut">Genialokal</a>* und natürlich bei <a href="https://amzn.to/3nKQK56">Amazon*</a>.</p><p>&nbsp;</p><h2 class="">2. <em>Through the Language Glass</em> von Guy Deutscher</h2><p>Das Buch von Guy Deutscher (auf Deutsch erschienen unter dem Titel „Im Spiegel der Sprache: Warum die Welt in anderen Sprachen anders aussieht“) beginnt ebenfalls mit einem Knaller, der den humorvollen Ton des Buches zeigt: „[I speak] Spanish to God, Italian to Women, French to men, and German to my horse“. Das Zitat stammt wohl von Kaiser Karl V. Was ist an solchen Aussagen dran? Sind unterschiedliche Sprachen wirklich für unterschiedliche Zwecke geeignet? Diesen und anderen Fragen geht der renommierte Sprachwissenschaftler in dem sorgfältig recherchierten Buch auf unterhaltsame Weise nach. Ein absolut <strong>faszinierender Ritt durch verschiedene Sprachwelten und was sie verbindet</strong>.</p><p>Derzeit (auf Englisch) nur bei <a href="https://amzn.to/3FKkqoO" class="" style="outline: none;">Amazon*</a> als Softcover erhältlich.</p><p>P.S. Auf Englisch ist das Buch eher anspruchsvoll geschrieben. Wer länger nichts mehr auf Englisch gelesen hat, sollte daher eher zur deutschen Übersetzung greifen (erhältlich auf <a href="https://tidd.ly/32tTeMY" class="" style="outline: none;">Genialokal*</a>, <a href="https://tidd.ly/3nKLcaP">Thalia*</a> oder <a href="https://amzn.to/32i17Vw" class="" style="outline: none;">Amazon*</a>).</p><p><br></p><h2 class="">3. <em>Notes of Berlin 2023<br></em></h2><p>Ahhh, Notes of Berlin! Was für ein Fund. Hierbei handelt es sich um einen <strong>Abreißkalender</strong> mit Notizen, die jedes Jahr von Menschen in ganz Berlin abgeknipst und vom Inhaber des gleichnamigen Blogs zu einem Kalender zusammengestellt werden. Wie auf der Website beschrieben, geht es um nichts weniger als <strong>„die Sprache der Hauptstadt“</strong>. In dem Sinne also ein wahres Zeitzeugnis.</p><p>Erhältlich auf <a href="https://tidd.ly/3u9iAdD">Thalia*</a> und <a href="https://tidd.ly/3u9iAdD">Amazon*</a> – oder kaufen Sie wie ich direkt auf der Projekt-<a href="https://www.notesofberlin.com/">Website</a>.</p><p><br></p><h2 class="">4. <em>Maintaining your second language</em> von Eve Lindemuth Bodeux</h2><p>Das Buch ist in <strong>Geheimtipp </strong>für alle, die es ernst mit ihrer Fremdsprachenkompetenz meinen – oder die als Expats versuchen, ihre muttersprachlichen Kenntnisse auf hohem Niveau zu erhalten. Das Buch glänzt zugegebenermaßen zwar nicht mit dem tollsten Coverdesign, ist aber wirklich vollgepackt mit Tipps. Am meisten gefällt mir an dem Buch, dass übersichtlich beschrieben wird, wie man ganz konkrete Fähigkeiten, z. B. Aussprache, Schreiben oder Reden halten in der Fremdsprache, gezielt trainieren kann. Wie eine andere Leserin schreibt: <strong>„The most helpful resource I've come across for high-level speakers of more than one language“</strong>. „High-level speakers“ bringt es auf den Punkt, denn es geht wirklich darum, in der Schule oder im Studium erlernte Sprachkenntnisse langfristig auf hohem Niveau zu halten.</p><p>Erhältlich als Softcover nur auf <a href="https://amzn.to/3XB2Iy3">Amazon*</a>.</p><p><br></p><h2 class="">5. <em>Culture Map</em> von Erin Meyer</h2><p>Wer sprachinteressiert ist, gerne in fremde Länder reist oder beruflich mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu tun hat, dem empfehle ich unbedingt dieses Buch. Es ist wirklich hochinteressant, wie die Autorin kulturelle Unterschiede ausleuchtet und wertfrei beschreibt. Obwohl ich schon viele Jahre in einem multikulturellen Haushalt lebe, sorgte das Buch auch bei mir für zahlreiche Aha-Momente und eröffnet generell hilfreiche Blickwinkel auf kulturelle Unterschiede. Im englischsprachigen Raum ist <em>Culture Map</em> wohl längst <strong>Pflichtlektüre für Führungskräfte in internationalen Unternehmen</strong>. Der Untertitel der deutschsprachigen Ausgabe „Ihr Kompass für das internationale Business“ ist daher durchaus passend. Die deutschsprachige Ausgabe (bzw. das etwas altbackene Cover) sieht als Geschenk nicht ganz so schick aus, deshalb würde ich eher auf das englischsprachige Original in knalligem Gelb zurückgreifen, das sich auch sehr gut liest.</p><p>Derzeit nur auf Amazon im modernen <a href="https://amzn.to/3UeItmW" class="" style="outline: none;">Softcover-Design*</a> erhältlich. Die deutsche Hardcover-Ausgabe gibt es auch auf <a href="https://tidd.ly/3kY6Jef" class="" style="outline: none;">Genialokal*</a> und <a href="https://tidd.ly/2Zfcs7G" class="" style="outline: none;">Thalia*</a>.</p><p><br></p><h2 class="">6. Sprachmagazine aus dem Spotlight Verlag</h2><p>Die Magazine aus dem Spotlight-Verlag sind rundum hochwertig – von der Haptik bis zur sprachlichen Aufarbeitung der Artikel durch Native Speakers. Vor allem Business Spotlight greift aktuelle Themen aus der Arbeitswelt auf und ist auch für Fortgeschrittene geeignet, die ihre Idiomatik im Englischen verbessern möchten. Auch die Standard-Ausgabe für Englisch (Spotlight), Écoute für Französisch und Adesso für Italienisch kann ich sehr empfehlen. Das Magazin für Spanischlernende heißt ECOS.</p><p>Alle Magazine sind im <a href="https://shop.spotlight-verlag.de/de_DE/spotlight/spotlight-abo/spotlight-wunschabo/36519.html?utm_medium=Organisch&amp;utm_source=SLV_Web&amp;utm_campaign=Keine&amp;utm_term=CTA_Produktuebersicht&amp;onwewe=0600&amp;icode=01w0002k0000Angorgint2010#oc=geschenk&amp;pt=lesen">Shop</a> des Spotlight Verlags als Jahresabos erhältlich.</p><p><br></p><h2 class="">7. <em>Scrabble</em></h2><p>Der <strong>Klassiker für sprachbegeisterte Kinder und Erwachsene</strong> darf in dieser Liste natürlich nicht fehlen. Machen wir's also kurz: Wer Scrabble noch nicht zuhause hat, sollte sich eine Ausgabe besorgen. Inzwischen gibt es das Spiel auch für Kinder (ab 6 Jahre), mit extra großen Buchstaben (für ältere und seheingeschränkte Menschen) und als Dialekt-Edition für Bayern.</p><p>Erhältlich als <a href="https://tidd.ly/3HMJm0O">Scrabble Original*</a>, für <a href="https://tidd.ly/3cJSK7h" class="" style="outline: none;">Kinder*</a>, mit <a href="https://tidd.ly/30Vdkit" class="" style="outline: none;">extra großen Buchstaben*</a> oder in der Dialekt-Edition für <a href="https://tidd.ly/32xks5v">Bayern*</a>. Die Dialekt-Editions für Köln und Berlin scheint es inzwischen (Stand Dezember 2022) leider nicht mehr zu geben.</p><p>&nbsp;</p><h2 class="">8. <em>Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod</em> – das Spiel zum Buch</h2><p>Ein weiteres Spiel für Sprachbegeisterte, das ich selbst allerdings noch nicht getestet habe, ist „Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod“. <a href="https://tidd.ly/3gBNKat">Hier</a> gibt es das gute Ding bei Thalia.</p><p>&nbsp;</p><p>Weiterhin auf meiner Leseliste stehen diese beiden <span style="text-decoration: underline;">Romane</span>:</p><h2>9. <em>Intimitäten&nbsp;</em>von Katie Kitamura</h2><p>Ein 2022 erschienenes Buch über eine Dolmetscherin am Internationalen Gerichtshof in Den Haag, <a href="https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/intimitaeten/978-3-446-27404-4/" target="_blank">hier erhältlich</a> direkt beim Verlag.</p><p><br></p><h2>10. <em>Nevermore </em>von Cécile Wajsbrot</h2><p>Ein 2021 erschienener französischer Roman über das „Übersetzen als Über-Setzen zu anderen Ufern“, ins Deutsche übertragen von Anne Weber und 2022 <strong>ausgezeichnet mit dem Preis der Leipziger Buchmesse</strong>. <a href="https://www.wallstein-verlag.de/9783835350694-nevermore.html" target="_blank">Hier erhältlich</a> direkt beim Verlag.&nbsp;</p><p><br></p><p>Viel Spaß beim Stöbern und frohes Schenken!</p></div><div class="thrv_wrapper thrv_icon tcb-icon-display tcb-local-vars-root" data-css="tve-u-184be8605e2" style=""><svg class="tcb-icon" viewBox="0 0 24 24" data-id="icon-gift-outlined" data-name="" style=""><path d="M22,12V20A2,2 0 0,1 20,22H4A2,2 0 0,1 2,20V12A1,1 0 0,1 1,11V8A2,2 0 0,1 3,6H6.17C6.06,5.69 6,5.35 6,5A3,3 0 0,1 9,2C10,2 10.88,2.5 11.43,3.24V3.23L12,4L12.57,3.23V3.24C13.12,2.5 14,2 15,2A3,3 0 0,1 18,5C18,5.35 17.94,5.69 17.83,6H21A2,2 0 0,1 23,8V11A1,1 0 0,1 22,12M4,20H11V12H4V20M20,20V12H13V20H20M9,4A1,1 0 0,0 8,5A1,1 0 0,0 9,6A1,1 0 0,0 10,5A1,1 0 0,0 9,4M15,4A1,1 0 0,0 14,5A1,1 0 0,0 15,6A1,1 0 0,0 16,5A1,1 0 0,0 15,4M3,8V10H11V8H3M13,8V10H21V8H13Z"></path></svg></div><div class="thrv_wrapper thrv_contentbox_shortcode thrv-content-box tve-elem-default-pad">
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	<div class="tve-cb"><div class="thrv_wrapper thrv_text_element"><p style="text-align: center;"><em>*Die im Artikel enthaltenen Produktlinks, die mit Sternchen gekennzeichnet sind, sind Affiliate-Links. Wenn Sie über den Link kaufen, erhalte ich eine kleine Provision für das Zusammenstellen der Liste. Für Sie ändert sich der Preis aber natürlich nicht.</em></p></div></div>
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		<title>3 Gründe, warum ich das Gerichtsdolmetschen liebe</title>
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		<dc:creator><![CDATA[Katherina Polig]]></dc:creator>
		<pubDate>Sun, 25 Apr 2021 13:59:11 +0000</pubDate>
				<category><![CDATA[Dolmetschen]]></category>
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					<description><![CDATA[&#160; Es muss im Frühling 2011 gewesen sein, als ich zum ersten Mal eine Gerichtsverhandlung mit Dolmetscherin &#8222;live&#8220; erlebte. Ich war gerade Praktikantin in Freiburg, nur einen Steinwurf vom Amtsgericht entfernt. Meinen Master in Übersetzen und Dolmetschen hatte ich erst vor wenigen Monaten abgeschlossen und war gerade im Alles-aufsaugen-Modus. Und: Ich wollte herausfinden, auf welches [&#8230;]]]></description>
										<content:encoded><![CDATA[<figure id="attachment_245" aria-describedby="caption-attachment-245" style="width: 2560px" class="wp-caption alignnone"><img fetchpriority="high" decoding="async" class="wp-image-245 size-full" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_20210325_125535_21-scaled.jpg" alt="Katherina Polig " width="2560" height="1521" srcset="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_20210325_125535_21-scaled.jpg 2560w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_20210325_125535_21-300x178.jpg 300w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_20210325_125535_21-1024x608.jpg 1024w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_20210325_125535_21-768x456.jpg 768w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_20210325_125535_21-1536x912.jpg 1536w, https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/IMG_20210325_125535_21-2048x1217.jpg 2048w" sizes="(max-width: 2560px) 100vw, 2560px" /><figcaption id="caption-attachment-245" class="wp-caption-text">Warum das Gerichtsdolmetschen perfekt zu mir passt: Meine drei wichtigsten Gründe, warum ich das Gerichtsdolmetschen liebe.</figcaption></figure>
<p>&nbsp;</p>
<p>Es muss im Frühling 2011 gewesen sein, als ich zum ersten Mal eine Gerichtsverhandlung mit Dolmetscherin &#8222;live&#8220; erlebte. Ich war gerade Praktikantin in Freiburg, nur einen Steinwurf vom Amtsgericht entfernt. Meinen Master in Übersetzen und Dolmetschen hatte ich erst vor wenigen Monaten abgeschlossen und war gerade im Alles-aufsaugen-Modus. Und: Ich wollte herausfinden, auf welches Fachgebiet ich mich von jetzt an spezialisieren wollte, denn Übersetzer*innen gibt es für alle Branchen von Anlagenbau bis Zoologie. Im Studium konnte ich im Fach <em>Public Service Interpreting</em> schon in das Dolmetschen für Polizei und Gerichte hineinschnuppern. Das fand ich spannend, weil ich als Geisteswissenschaftlerin bisher quasi nur mit Wörtern und Texten zu tun hatte. Die Entdeckung: Als Dolmetscherin konnte ich ja mit Menschen zusammenarbeiten, wow!</p>
<p><img decoding="async" class="alignnone" src="https://media.giphy.com/media/vKHKDIdvxvN7vTAEOM/giphy.gif" alt="Beim Dolmetschen arbeitet man mit echten Menschen" width="312" height="260" /></p>
<p>Aber zurück nach Freiburg: In meinen Mittagspausen hielt ich im Eingangsbereich des Amtsgerichts immer mal wieder Ausschau nach Sitzungstermingen mit Verdolmetschung. An dem Tag hatte ich Glück: Es lief gerade eine Hauptverhandlung, bei der eine Dolmetscherin geladen war. Was ich dann beobachtete, prägt mich bis heute.</p>
<h3>Gerichtsdolmetscher*innen schützen das Menschenrecht auf ein faires Verfahren</h3>
<p>Was hat sich in dem Gerichtssaal also abgespielt? Im Saal wurden lange Schriftsätze verlesen, der Staatsanwalt meldete sich zu Wort, es wurden viele Fragen gestellt und beantwortet. Allerdings: Dem Angeklagten wurde von der Dolmetscherin nur sporadisch etwas zugeflüstert (zumindest solange ich im Saal war). Konkret bedeutete das: Der Angeklagte hatte keine Chance, der Verhandlung genau zu folgen. Das fand ich erschreckend, denn schließlich wurde ja gerade über ihn und seine Freiheit verhandelt. Unabhängig davon, was möglicherweise im Vorfeld der Verhandlung zwischen den Beteiligten besprochen wurde, erkannte ich in dem Moment, dass ich als Gerichtsdolmetscherin wirklich Menschen helfen konnte – ja sogar dazu beitragen konnte, die Menschenrechte zu schützen. Denn tatsächlich steht in <a href="https://www.coe.int/en/web/conventions/full-list/-/conventions/rms/0900001680063764">Artikel 6 der Europäischen Menschenrechtskonvention</a> geschrieben:</p>
<div>
<blockquote><p><strong>Artikel 6 – Recht auf ein faires Verfahren</strong></p>
<p>3  Jede angeklagte Person hat mindestens folgende Rechte:</p>
<p>a. innerhalb möglichst kurzer Frist in einer ihr <strong>verständlichen Sprache in allen Einzelheiten über Art und Grund der gegen sie erhobenen Beschuldigung unterrichtet zu werden</strong>;</p>
<p>[&#8230;]</p>
<p>e. unentgeltliche <strong>Unterstützung durch einen Dolmetscher zu erhalten, wenn sie die Verhandlungssprache des Gerichts nicht versteht oder spricht</strong>.</p></blockquote>
</div>
<p>Da Gerechtigkeit einer meiner wichtigsten Werte ist, hatte ich im Gerichtsdolmetschen eine Tätigkeit gefunden, die mir nicht nur lag, sondern in der ich auch einen tieferen Sinn sah. Der Gedanke, mit meiner Arbeit unmittelbar Menschen zu helfen, war und ist für mich ein wichtiger Treiber. Auch meine soziale Ader kann ich als Gerichtsdolmetscherin mit meinem sonst eher textlastigen Beruf verbinden. Denn anders als beim klassischen Konferenzdolmetschen bei internationalen Kongressen kommt man als Gerichtsdolmetscherin häufig auch mit sehr berührenden menschlichen Schicksalen in Berührung.</p>
<p>&nbsp;</p>
<figure id="attachment_243" aria-describedby="caption-attachment-243" style="width: 750px" class="wp-caption alignnone"><img decoding="async" class="wp-image-243 size-full" src="https://katherinapolig.de/wp-content/uploads/2021/04/Gerichtsdolmetschen-2-scaled-e1619355968901.jpg" alt="Buchcover des Fachbuchs Gerichtsdolmetschen von Christiane Driesen" width="750" height="503" /><figcaption id="caption-attachment-243" class="wp-caption-text">Gerichtsdolmetschen erfordert unterschiedliche Fähigkeiten: juristisches Fachwissen, verschiedene Dolmetschtechniken und Sprachkenntnisse in allen Registern. Erste Grundkenntnisse lernt man im Studium.</figcaption></figure>
<h3><strong>Beim Dolmetschen bin ich im Flow<br />
</strong></h3>
<p>Ein weiterer Grund, warum ich das Gerichtsdolmetschen liebe, sind die vielen Glückshormone! Beim Dolmetschen bin ich im Flow. Ich höre mit einem Ohr, was im Saal vorgetragen wird, verwandle in meinem Kopf alles blitzschnell ins Englische und flüstere es dem*der Angeklagten fast zeitgleich auf Englisch übersetzt ins Ohr. Die Kommunikation läuft, der*die Angeklagte kann die gesamte Verhandlung in allen Einzelheiten verfolgen. Das Recht auf eine faire Verhandlung ist – zumindest aus sprachlicher Sicht – gewahrt. Es ist genau so, wie <span data-ved="2ahUKEwia79yopZTwAhVIhv0HHcmiCx4Q2kooAjAdegQIOxAM">Mihály Csíkszentmihályi es in seinem Buch <a href="https://www.kulturkaufhaus.de/en/detail/ISBN-9780061339202/Csikszentmihalyi-Mihaly/Flow-English-edition"><em>Flow</em></a> beschreibt: </span></p>
<blockquote><p><span data-ved="2ahUKEwia79yopZTwAhVIhv0HHcmiCx4Q2kooAjAdegQIOxAM">&#8222;[Flow] </span>bezeichnet einen Zustand des Glücksgefühls, in den Menschen geraten, wenn sie gänzlich in einer Beschäftigung »aufgehen«. <strong>Entgegen ersten Erwartungen erreichen wir diesen Zustand nahezu euphorischer Stimmung meistens nicht beim Nichtstun oder im Urlaub, sondern wenn wir uns intensiv der Arbeit oder einer schwierigen Aufgabe widmen</strong>&#8220; (<a href="https://www.klett-cotta.de/buch/Ratgeber_Lebenshilfe/Flow:_Das_Geheimnis_des_Gluecks/4330">Flow: Das Geheimnis des Glücks</a>, aus dem Amerikanischen übersetzt von Annette Charpentier)</p></blockquote>
<p>Eine schwierige Aufgabe ist das Gerichtsdolmetschen allemal, aber laut <em>Flow </em>macht uns gerade das Meistern solcher Aufgaben glücklich. Für mich kann ich diese Theorie jedenfalls bestätigen <img src="https://s.w.org/images/core/emoji/17.0.2/72x72/1f642.png" alt="🙂" class="wp-smiley" style="height: 1em; max-height: 1em;" /></p>
<h3>Dolmetschen ist ein Garant für Abwechslung</h3>
<p>&#8222;Variety is the spice of life&#8220;, heißt es auf Englisch so schön. Und tatsächlich: Ein dritter Grund, warum ich gerne bei Gericht (oder allgemein) dolmetsche, ist die Abwechslung, die der Job bietet. Als Dolmetscherin ist jeder Einsatz anders. Es gibt keinen &#8222;typischen&#8220; Arbeitsweg in das immergleiche Büro, keine Mittagspause im immergleichen Café oder Restaurant. An Tagen, an denen ich nicht dolmetsche, sitze ich viel im Home Office und übersetze. Das Dolmetschen führt mich hingegen in unterschiedliche Gebäude, Stadtteile, Städte und Länder, von kahlen Besuchszimmern in Justizvollzugsanstalten bis hin zu pompösen Eingangshallen in den nobelsten Stadtvierteln. Ich liebe es, mich auf die Reise zu machen und zu entdecken, was sich in und um meinen nächsten Einsatzort so abspielt. Wohin wird mich mein nächster Einsatz führen? Ich weiß es nicht, aber ich bin auf jeden Fall sehr gespannt darauf.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><em>Dieser Artikel war Teil der <a href="https://www.instagram.com/explore/tags/boomboomblog/">#BoomBoomBlog-Challenge</a> von <a href="https://www.sympatexter.com">Sympatexter</a> im April 2021.</em></p>
<p>&nbsp;</p>
<h4>Sie brauchen eine Dolmetscherin für einen wichtigen Termin bei Gericht oder im Notariat, und würden lieber ENT- als GEspannt sein? Dann kontaktieren Sie mich gerne <a href="mailto:info@katherinapolig.de">hier</a>. Ich freue mich auf Sie!</h4>
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